Prof. Dr. Petra Grimm (HdM Stuttgart), Prof. Dr. Katharina Zweig (TU Kaiserslautern), Prof. Dr. Dominik Michels (Stanford University), Nicolai Andersen (Leiter Innovation Deloitte Garage)

15:00 – 15:45 Uhr | Talk-Runde | halle02 – saal

Die Tech-Branche ist von einer homogenen Kultur geprägt und wird von Männern mit einem ähnlichen sozioökonomischen Hintergrund dominiert. Die Übertragung dieses Spektrums auf Künstliche Intelligenz oder in die Algorithmen, die unsere Sozialen Netzwerke beherrschen, birgt große Risiken für unser gesellschaftliches Miteinander. Die Digitalisierung berührt mittlerweile sämtliche Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens und ein mangelndes Bewusstsein oder eine fehlende Sensibilisierung unter Programmierern und Entwicklern für gesellschaftliche Werte und Normen kann dazu führen, dass Diskriminierung und Vorurteile unbewusst Bestandteil des digitalen Codes werden. Müssen Fragen des ethischen Grundverständnisses und der Philosophie Teil der digitalen Lehrpläne werden, um derartigen Fehlentwicklungen vorzubeugen? Die Diskussion wird Beispiele aufzeigen, bei denen Vorurteile unbewusst Teil des digitalen Codes des maschinellen Lernens, der KI-Systeme, und von Social Media geworden sind.